Gateway to Infinity

IMG_3564.JPG
 

GATEWAY TO INFINITY

Partner: Fraunhofer HHI

Jahr: 2017

UFA LAB, UFA Technologies und das Fraunhofer Heinrich Hertz Institute haben mit „Gateway to Infinity“ den ersten Volumetrischen Film in Deutschland produziert. Der Film vermittelt einen Einblick in eine Welt voll neuer Möglichkeiten: Wann ist man schon mal in der Lage, sich zwischen Weltraumwächtern auf einem anderen Planeten zu bewegen? 

Der Zuschauer steht vor einem außerirdischen Portal zu einer anderen Dimension; hinter ihm der Abgrund. Seine Weggefährten, zwei Weltraumwächter, unterhalten sich über ihre Arbeit. So beginnt „Gateway to Infinity“, eine humorvolle räumliche VR Experience, welche erstmals die bahnbrechende HBR (Human Body Reconstruction) Technologie einsetzt.

Die Technologie „3D Human Body Reconstruction (3DHBR)” des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts HHI wird mit UFA LAB und UFA GmbH erstmals im Rahmen einer gemeinsamen Testproduktion für den begehbaren Film „GATEWAY TO INFINITY“ als volumetrische Virtual Reality-Erfahrung eingesetzt.


Dieses innovative Rekonstruktionsverfahren erlaubt die Erzeugung von natürlich wirkenden dynamischen 3D-Modellen von Personen, die weit über konventionel- le Animationen virtueller Charaktere hinausgehen. In diesem ersten Testdreh wurden die 3D-Modelle anhand realer Schauspieler erstellt, sodass detaillierte Aufnahmen von Gestik, Mimik und Texturen (Haut, Haare und Stoff) erstellt werden konnten. So wurden Gesichtsausdrücke und sich bewegende Kleidung naturgetreu rekonstruiert. Die 3D-Modelle der Personen wurden anschließend in eine virtuelle Szene integriert. Damit hat der Betrachter die Möglichkeit, diese virtualisierten Personen mit einer Virtual Reality-Brille sehr nah und aus verschie- denen Blickwinkeln zu betrachten. Der Betrachter taucht so direkt in die Szene ein und erlebt die Geschichte aus nächster Nähe. Er erfährt eine ganz neue Art von Immersion und virtuellem Erlebnis.


Im Rahmen des Testdrehs kooperiert das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut mit UFA und UFA LAB, um einen Meilenstein zur Entwicklung des begehbaren Films zu setzen und Emotionen in eine virtuelle Welt zu transportieren. Ziel der Kooperation ist außerdem die Entwicklung eines professionellen Produktionsprozesses, der eine schnelle und hochqualitative Erzeugung von dynamischen 3D-Modellen erlaubt. Die riesigen Datenmengen eines volumetrischen Films werden dabei mit einer Reihe speziell gebauter Kameras aufgenommen, was neue Herausforderungen an die Verwertungsketten in der Produktion stellt.